Grundlagen Sativa-Indica-Ruderalis

Grundlagen Sativa-Indica-Ruderalis

Beitragvon dude » Fr Mai 15, 2009 4:58 pm

INDICA:

Die meisten Indica-Varietäten stammen aus Südasien und dem indischen Subkontinent (Afghanistan, Pakistan, Indien, Tibet, Nepal, usw.).
Indicas sind kompakt und gedrungen, mit dichten, schweren, traubenähnlichen Buds.
Ihre Blätter wachsen meisten 5-7 fingrig, sind breit dunkelgrün und viel grösser als die von Sativas.
Der Headbud ist im Gegensatz zur Sativa fester, breiter und grösser.
Indicas sind die schneller blühenden Varietäten, gewöhnlich mit einer Blütezeit von 6 bis 9 Wochen.
Wenn die Blüte angefangen hat, werden Indicas gewöhnlich nicht schnell an Höhe zunehmen.
Man kann davon ausgehen, dass eine Indica gegen Ende ihrer Blütezeit zwischen 50 und 100% ihrer Wachstumshöhe erreicht.
Die Wirkung der Indica wird im allgemeinen als ein "STONE" bezeichnet, was bedeutet, dass sie mehr auf den Körper gerichtet ist (Couchdrücker).
Sie kann die Sinneswahrnehmungen wie Geschmack, Berührung und Geräusch intensivieren. Sie hat eine entspannende, schmerzlindernde Wirkung
und kann in grösseren Dosen einschläfernd sein.


SATIVA:

Sativas stammen im allgemeinen aus den äquatorialen Gebieten - Thailand, Kambodscha, Jamaika, Mexiko, usw.
Unter denselben Umständen wachsen Sativas höher als Indicas.
Anders als Indicas sind die Bud fluffiger und die Kelche kleiner.
Sie besitzen lange, dünne, hellere, 7-9 fingrige Blätter.
Sativas brauchen mehr Zeit für die Blüte. Gewöhnlich zwischen 9 und 12 Wochen um die Blüte zu beenden.
Andererseits brauchen sie viel weniger Wachstumszeit bevor sie blühen, als Indicas.
Insgesamt ist deshalb die für Sativa benötigte Zeit der für Indica ungefähr gleich (für Indica in 'Lichtstunden' gerechnet manchmal sogar weniger).
Blühende Sativas werden gewöhnlich in die Höhe weiterwachsen, wobei sie in der Blütezeit 200%, 300% oder mehr ihrer Wachstumshöhe erreichen.
Das kommt dadurch, dass es um den Äquator keinen grossen Unterschied zwischen den Tageslicht-Stunden im Winter und dem Sommer gibt.
Sativas werden deshalb in ihrer ursprünglichen Umwelt gleichzeitig wachsen und blühen.
Aus diesem Grunde sollten Innenzüchter einer Sativa nicht zu viel vegetatives Wachstum erlauben, bevor sie diesen in Blüte setzen.
Wenn man mit Klonen anbaut, lassen sich viele Sativa-Varietäten in Blüte setzen, sobald sich der Klon bewurzelt hat.
Trotz ihres niedrigeren Gewichts und möglich längerer Blütezeit schätzen viele Züchter Sativas wegen ihres 'High'-Effekts.
Diesen High kann man als zerebral, energisch, kreativ, lachlustig und sogar psychedelisch bezeichnen.
Sie sind weniger verheerend als die Indica 'stone' und haben meistens einen weniger einschläfernden Effekt.

RUDERALIS:

Ist eine wilwachsende Cannabissorte uns stammt aus dem Raum Osteuropas-Asien.
Dadurch ist sie sehr wiederstandsfähig gegen Kälte und resistent gegen schlechte Umwelteinflüsse.
Wile Ruderalispflanzen enthalten fast keine Thc Wirkstoffe. Auch die Grösse betägt nur zwischen 30 und 70 cm.
Interessant für die Zucht ist jedoch das sogenannte auto-flowering (Selbstbüher).
Von den Jahreszeiten unbeeinflusst geht sie automatisch in die Blüte und ist vom Samen bis zur Ernte in
8-12 wochen fertig.
Dadurch ist es aber auch nicht möglich Klone zu schneiden oder Mutterpflanzen zu halten.
Mittlerwile gibt es schon viele Kreuzungen, jedoch sollte man sich dabei nicht viel Ertrag erhoffen. Aus eigener Erfahrung
zwischen 10 und 25g.

DUDE

-Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein-
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